Neueröffnung: Galerie Sophia Vonier

Auf diesem Credo basiert die neu eröffnete Galerie der jungen Vorarlbergerin Sophia Vonier in der Wiener-Philharmoniker-Gasse. Wegen des Studiums der Kunstgeschichte hat es Sophia nach Salzburg verschlagen. Praktika und Jobs im Bereich der bildenden Kunst unter anderem bei Thomas Salis und zuletzt bei der Neueröffnung der Galerie Weihergut haben in ihr den Wunsch geweckt, mit einem eigenen Projekt durchzustarten. Mit der Eröffnung der Galerie „Sophia Vonier“ weht frischer Wind durch die traditionelle Salzburger Galerieszene. 

Für die Ausstellung „lebt und arbeitet in Salzburg“ hat Sophia Vonier Werke talentierter zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, 7 von 8 sind weiblich. „Es ist schade, dass von den ca. 80% weiblicher Studienabgängerinnen nur sehr wenige öffentliches Interesse in der Kunstszene genießen. Ich möchte dem entgegenwirken und hauptsächlich Frauen eine Plattform bieten, ihre Werke zu präsentieren.“ Die Objekte könnten unterschiedlicher nicht sein, was die Vielfalt heimischer Künstlerinnen zeigt. „Das wichtigste ist, dass die Qualität stimmt. Ich stehe zu hundert Prozent hinter jedem meiner Künstler“ führt sie weiter aus. Die Preise für Ausstellungsobjekte darunter Originalbilder, Drucke, Skulpturen und Schmuck beginnen bereits bei 300 Euro. So hofft sie besonders das junge Publikum für das Sammeln von Kunst begeistern zu können.  

Für die Zukunft ist eine Ausstellung mit Künstler Flowsofly geplant, dessen Zeichnungen in Form von Tattoos schon so manch einen Körper verschönert haben. Mit 300.000 Followern ist der Hype um die sogenannten One-Line-Drawings besonders auf Instagram nicht zu übersehen. „Die Ausstellung mit Flowsofly soll ein Experiment werden. Ich möchte sehen ob es mir gelingt, die virtuelle Welt mit "Likes" und allem was dazugehört in den realen Raum zu projizieren“ erklärt Sophia. Das zweite Projekt wird expressionistische Werke mit kräftigen Farben und zarter Malerei im Kontrastprogramm zeigen.